lazyrsync (Rust🦀) – Aufgeräumtes & erstaunlich umgängliches Open-Source-Terminal-Tool (MIT), das dem seit 1996 unverwüstlichen, legendären und sehr geschätzten rsync endlich eine schicke TUI-Oberfläche verpasst. Mit dem Schlingel kann man Backups & Syncs lokal oder per SSH steuern, ohne vorher drei Manpages zu wälzen & ein Stoßgebet gen Serverraum zu schicken. Das Programm ist vom Tastatur-Workflow von lazygit inspiriert, speichert Transfers als wiederverwendbare Profile ab, zeigt per Dry-Run, was gleich abgehen kann & verhindert, dass ein vergessenes –delete das Nacktfotoarchiv ins digitale Nirwana befördert. Kurz gesagt ist lazyrsync rsync mit Stützrädern, Airbag & einem Beifahrer, der rechtzeitig reingrätscht bevor Eskalation.

Übelst gute lazyrsync-Features:

  • Headless-Modus: Für Cron und systemd-Timer (lazyrsync run profil)
  • Dry-Run-Funktion: Mit Taste „p“ erscheint der geplante Transfer als „+/~/-Diff“ samt Statistik
  • Profile & Tasks: Quelle > Ziel einmal anlegen & danach per Tastendruck oder Headless-CLI abfeuern
  • Offene Formate: Profile & Einstellungen liegen als schlichte TOML-Dateien unter „~/.config/lazyrsync/“
  • Keine Blackbox: „lazyrsync list“ spuckt den exakten rsync-Befehl aus. Praktisch zum Prüfen oder für Skripting
  • Live-Fortschritt: Fortschrittsbalken mit Byte- & Dateizähler. Bei akuter Panik stoppt Taste „c“ den Transfer mitten im Lauf
  • Batch-Betrieb: Mit Taste „R“ oder headless per „lazyrsync run profil“ laufen alle Tasks eines Profils brav nacheinander durch
  • Snapshots: Nummerierte, per Hardlink (–link-dest) platzsparende Versionen in 1/, 2/ usw. Quasi eine kleine Zeitmaschine fürs Dateisystem
  • Türsteher für –delete: rsync-Optionen lassen sich als Checkboxen setzen, wer „–delete“ aktiviert, muss das Löschen vorher ausdrücklich bestätigen
  • Keine Blackbox: „lazyrsync list“ und „lazyrsync run profil[/task-id]“ spucken den exakten rsync-Befehl aus, praktisch zum Prüfen oder für Skripte
  • Dynamische Pfade: Platzhalter wie {now}, {hostname} oder $VAR sorgen dafür, dass derselbe Task jede Nacht in einen frisch datierten Ordner saved
  • SSH-tauglich: $USER@$HOST:/$PFAD eintragen & schon hoppelt der Up-/Download galant übers Netz, auch dorthin, wo keine Desktop-GUI am Start ist